Universität Ulm

Medieninformatik

Grundlagen der Gestaltung I

Wintersemester 2014/15


Dokumentation


Ein einzelner Punkt hat wenig Aussagekraft, wenn er für sich genommen im leeren Raum steht. Werden hier aber Interpretationen vorgenommen können diesem Punkt Eigenschaften und Geschichten zugeordnet werden. Dieser Punkt kann unter den unterschiedlichsten Gesichtspunkten betrachtet werden. Befindet er sich in weiter Ferne und stellt ein eigentlich Großes Objekt dar? Oder ist handelt es sich bei diesem Punkt um ein Winzig kleines Objekt, dass stark vergrößert wurde, für das der Grad der Vergrößerung aber noch nicht ausreicht um Details erkennbar werden zu lassen? Für mich wirkt dieser Punkt wie eine einzelne Markierung im Raum. Er kann sowohl den Startpunkt einer Reise angeben wie auch einen Punkt im Mathematischen Vektorraum aufzeigen. Durch das Verhältnis von umgebender Fläche zu Größe des Punktes interpretiere ich ein kleines Objekt in diesen Punkt. Ein geringfügig größerer Punkt hat hingegen eine bereits vom Beginn an andere Wirkung auf den Betrachter. Der hier dargestellte Punkt wirkt auf Grund der Größe und der Position im Raum etwas präsenter. Er stellt weniger einen einzelnen Punkt dar als viel mehr ein bereits komplexeres Objekt. Auf mich wirkt dieser Punkt wie ein stummes Auge, was den Betrachter aus der Szene heraus anstarrt. Der mächtige hier dargestellte Punkt bietet wiederum weitaus mehr Raum für Interpretationen. Verlässt er die Szene? Betritt er die Bühne von der rechten Seite aus? Ist er zu diesem Zeitpunkt nahe beim Betrachter entfernt sich aber in die Ferne oder kommt er gerade auf den Betrachter zu? Die Wirkung auf mich ist, dass der Punkt in seiner reinen Präsenz schon schwer wirkt wie eine Kanonenkugel sich aber vom Betrachter entfernt und dadurch an Gewicht verliert. Zwei Punkte bekommen durch ihr Zusammenspiel eine andere Dynamik. Es werden Beziehungen hergestellt. Groß/klein, nah/fern, hell/dunkel. Diese Beiden Punkte befinden sich nahe bei einander und haben eine ähnliche Größe wodurch sie räumlich auch als gleichwertig wahrgenommen werden. Es könnte aber auch sein, dass die beiden Punkte Objekte vollkommen unterschiedlicher Größen darstellen und sich im dreidimensionalen Raum weit voneinander entfernt befinden. Bewegung kann im statischen Kontext eines Bildes nicht dargestellt werden. Dieses Bild lässt die frage offen, ob sich 2 Punkte auf einander zu bewegen oder von einander weg. Durch die Anordnung dieser Punkte können sie aber ebenso im zweidimensionalen Raum von oben nach unten fallen und wieder zurück springen. Die Anordnung dieser Punkte erinnert mich an die Einstiche eines Tackers, auch wenn sie sich eigentlich auf der falschen Seite befinden. Die Drei Kreise bilden ein Gesicht wie von einem Gespenst aus einem Super Mario Spiel. Hier wirkt die Skizze allerdings noch weitaus erschrockener, während die Reinzeichnung selbstsicherer und selbstbewusster. Eine beliebige Anordnung von Punkten unterschiedlicher Größe bietet bereits eine Vervielfältigung der Kombinationsmöglichkeiten. Eine auf mehreren Achsen symmetrische Anordnung erinnert oft an bereits aus dem täglichen Leben bekannte Objekte. Hier habe ich einen Würfel dargestellt. Sind hier drei Punkte dargestellt? Oder ist es der Verlauf eines Punktes, der seine Größe ändert? Ich finde die Diskussion hierüber bereits spannend, wobei hier erst wenig dargestellt wurde. Eine Richtungsangabe, oder auch ein Zurückspringen von Position oder Zeit. Schwierig zu sagen, das einzige was sicher ist, dass es ein Dreieck ist. Die Darstellung einer Pyramide. Leider musste bei dieser Aufgabe auf die Verwendung unterschiedlicher Graustufen verzichtet werden, sonst wurde der Sachverhalt noch eindeutiger dargestellt werden. Eine Beliebige Form mit recht zufälliger Position und Ausrichtung. Sollte die Schärfe dieses Bildes verringert werden kann auch eine Sonne in das Objekt interpretiert werden. Diese Ansicht vertrete ich, da das Objekt noch Zacken hat und unter geringerer Schärfe noch "scheinen" würde. Das kleine Dreieck führt das große in eine bestimmte Richtung. Das kleine Dreieck zieht die Aufmerksamkeit des Betrachters etwas stärker auf sich und dominiert das Bild ein wenig. Diese zwei Dreiecke bilden meiner Meinung nach keine geschlossene Form, da ein Drittes Dreieck in der unteren rechten Ecke der Form vermisst wird. Sollte dieses Dreieck noch hinzugefügt werden entsteht noch ein negatives Dreieck zwischen allen drei Dreiecken. Es entstehen sehr wilde Formen wenn sich zwei Objekte überlappen. Es entstehen auch geschlossene Formen, wenn sich zwei Elemente sehr nahe kommen. Ein Experiment, was mir als Reinzeichnung besser gefallen hat, als als Skizze und welches dadurch in meine Dokumentation eingeflossen ist. Geschwindigkeit kann innerhalb eines Bezugssystems nur gemessen werden, wenn eine Progression über die Zeit wahrgenommen wird. In einem Bild eine Veränderung darzustellen ist schwierig. Ich habe mich hier dafür entschieden Pfeile als Darstellung von Geschwindigkeit zu nutzen. Werden diese Pfeile aber schneller, oder langsamer. Der gesunde Menschenverstand sagt einem, dass sie schneller werden. Ebenso gut trifft aber die Argumentation, dass mehr Pfeile auch ein größeres Gewicht haben und diese sich im Vergleich zu den einzelnen Pfeilen zuvor Verlangsamen. Springen, hüpfen, jumpen. Alles Begriffe die dieses Bild beschreiben könnten. Durch das vergrößern der Punkte im oberen Bereich der Kurven wurde die Zunahme an potenzieller Energie dargestellt. Ein Wurf von hinten nach Vorne. Schräger Wurf nach hinten. Ich habe versucht die Begriffe "Angriff" und "Verteidigung" darzustellen. In der Reinzeichnung ist mir das besser gelungen, da die "Waffen" der Punkte diesen nun besser zugeordnet werden können. Davor sahen die Zeichnungen eher aus wie Sonnen. Eine einzelne Linie die im Raum schwebt. Eine Linie, die aus dem Bild verschwindet. Oder handelt es sich hier doch um eine Hausecke? Beide Linien wirken dadurch, dass sie die selbe Strich-stärke haben als ob sie sich auf der selben Ebene befinden. Eine Linie verlässt den Bildschirm und kommt etwas weiter unten wieder hinein. Eigentlich nur einfache Linien die aber selbst einen Sachverhalt darstellen... Die Reinzeichnung habe ich ein wenig variiert und für die Dokumentation noch gelassen, da mir diese Variation noch besser gefällt. Eine modulierte Linie. Die Reinzeichnung ist leider nicht so schön gelungen. Eine Modulierte Spirale. "Doppler Effekt". Wie bereits zuvor einmal gesehen stellt auch diese Linienanordnung eine Pyramide dar. Durch das Variieren von Linien mit nur zwei unterschiedlichen Strich-stärken und zwei unterschiedlichen Längen werden Emotionen dargestellt. Die Wirkung dieser Gesichter unterscheiden sich bei jedem Motiv enorm. Wo die oberen zwei von erregt bis zufrieden wirken kontrastieren die unteren zwei Gesichter mit den Emotionen genervt, beziehungsweise überrascht. Das Epsilon aus diesem Bild eignet sich sehr gut um eine modulierte Linie zu testen. die vielen Schwingungen lassen ein sehr harmonisches Motiv entstehen und die Darstellung zeigt schön wie ästhetisch mathematische Symbole sein können, wenn sie nicht lieblos an Tafeln gekritzelt werden. Eine Spirale mit zusätzlicher Veränderung der Strich-stärke. Erinnert mich an die Zeichenschrift und Kunstverziehrungen der Maya und Inka. Ohne Worte möchte ich diesen Freund hier lassen. Der Yo-Yo ohne Schnur. Ein Rechteck, welches einer Scherung unterläuft. Der Yo-Yo in einer verzogenen Perspektive. Ein Schneemann, passend zum Wetter. Das L. Die Axt. Ein Ausschnitt aus einem Schachbrett. T für Tobias. Das hier ist mein Zeichen. Ein Zeichen für einen Schmuck-Hersteller. Die negativen Rauten in diesem Bild lassen die Dreiecke wie einen Zylinder wirken. Mir gefallen bei dieser Form die negativen Linien sehr gut. Es wird der Eindruck von Dreidimensionalität erzeugt. Zwei Grundlegende Transformationsreihen. Zwei Reihen, welche beide in der Animation wiedergefunden werden. Diese Versuche einer Transformationsreihe haben es nicht in die tatsächliche Animation geschafft, da zum Einen die Sprünge zu groß waren und zum Anderen die Veränderung der Transformationsreihe nicht groß genug war. Die erste Transformationsreihe ist in der Animation wiederzufinden. Bei der zweiten Reihe war die Veränderung dieser wieder nicht groß genug weshalb sie wieder nicht in die Animation eingeflossen ist. Öffnungsprozesse darzustellen wird nur mit einem zeitlichen Faktor möglich. Daher sollten diese hier in mehreren Schritten dargestellt werden. Bei meinem ersten Prozess habe ich ein Dreieck in 4 kleine Dreiecke unterteilt und eine Veränderung der Grundfläche dargestellt. Hierbei wird die Gesamtfläche nicht verändert, nur die kleinen Dreiecke drehen um einen Ankerpunkt und verändern so die Form des ursprünglichen Dreiecks. Im zweiten Öffnungsprozess habe ich die Abnahme eines Kreises dargestellt. er könnte auch gänzlich verschwinden, aber ich habe eigentlich nur die Veränderung des Gewichtes der "Kuchenteile" zeigen wollen. Der hier dargestellte erste Öffnungsprozess zeigt die Veränderung einer Kugel in eine Halbkugel. Während das geschieht kommt eine hinter der Kugel befindliche Raute zum Vorschein. Diese Darstellung erinnert mich an einen Sonnenaufgang. Wie auf der vorherigen Folie dargestellt zerteilt sich eine Form in mehrere Kuchenstücke. Hier öffnet sich aber ein Sechseck und die einzelnen Kuchenstücke richten sich in eine Richtung aus, quasi als Verteidigunslnie. Fußspuren unterschiedlicher, eigenartiger Kreaturen. Das Untere Symbol gefällt mir gut, da sich da mehrere Faktoren gleichzeitig ändern. Ein nicht geschlossener Kreis und eine Linie, die von diesem Kreis auch nach unten wegführt. beide werden immer größer, bzw. sie entfernen sich von einander. Diese Form erinnert mich an einen Lollipop, was ich sehr interessant finde. Durch das Gesetz der guten Fortsetzung wird im unteren Beispiel die Horizontale Linie als eine Einheit angesehen. Hier habe ich versucht wie symmetrische Anordnungen von unterschiedlichen Symbolen aussehen. Die Anzahl der Ecken erhöht sich hier immer weiter (von Oben nach Unten). Durch eine Symmetrieoperation habe ich ein Geschützten Markenzeichen nachgeahmt und eine Muschel dargestellt. Ein Kreis in dem der obere rechte Quadrant mit dem unteren linken Quadranten vertauscht wurde. Eine Wiederholung von Quadranten bringt das Element in eine ganz andere, zerbrochene Darstellung. Hier wurden alle Elemente vertauscht mit dem exakten gegenüber. Hier wurde das solide Quadrat aus der Mitte in die Ecken der Form kopiert. Es kann das gedrehte Viereck immer noch erkannt werden. Der Weiße Hai greift an. Die erste von mir erstellte Permutation zeigt eine Spirale. Eine Welle, die diagonal über den Bildschirm verläuft. Jede zweite Spalte ist den anderen um einen schritt voraus. Die Ausbreitung von der oberen linken in die untere rechte Ecke. Je nach dem welche Form gewählt wird zeigt diese Permutation mal mehr mal weniger 'Pfeilähnlich' in die untere Ecke. Eine Welle von Rechts nach Links Zyklisches Ausbreiten. Die Animation zeigt ein zusammenfallendes Kartenhaus. -interaktiv-Die Permutationen und die Objekte in dieser Animation können vorwärts sowie rückwärts durchgeschaltet werden. Ich habe die bereits in Aufgabe 14 erstellten Permutationsreihen als Einstieg gewählt, da ich den Zyklus dieser sehr gerne mag. [Quelle: Eigenes Werk, Uni Ulm, Ulm, Deutschland] Linien an der Wand eines Gartenschuppens. [Quelle: Eigenes Werk, Uni Ulm, Ulm, Deutschland] Raster einer Bodenabdeckung eines Kontrollschachts. [Quelle: Eigenes Werk, ICE, Deutsche Bahn, Deutschland] Abdeckung der Frischluftzufuhr in den Großraumabteilen der deutschen Bahn. [Quelle: WWW] Viel Struktur in einer Hauswand. [Quelle: Eigenes Werk, Uni Ulm, Ulm, Deutschland] Quadrate in der Begrenzung eines Fußwegs. [Quelle: Eigenes Werk, Clearwater, USA] Kreise angedeutet durch Windmuscheln. [Quelle: Eigenes Werk, Prag, Tschechische Republik] [Quelle: WWW] Eine weitere Wand aus der ich versucht habe viele einfache geometrische Grundformen heraus zu suchen. Einige Varianten der von mir erstellten Buttons. Unterschiedliche Formen der Menüsteuerung. Versuche die Menüleiste in Relation zum Animationsbereich anzuordnen. Lineare Farbverläufe in blau und in Rot/Rosa. Hier dargestellt als ein Hell-Dunkel-Kontrast. Zwei Farbverläufe in Braun. Bei dem ersten Farbverlauf springt der Frame 3 etwas aus der Reihe. Hier dargestellt sind zwei etwas krassere Farbverläufe. Im ersten sieht man einen Farbverlauf zu zwei "benachbarten" Farben (Rot-Violett). Im Zweiten Farbverlauf hat die Überführung von einer Farbe in sein Komplement leider nicht geklappt. Ich habe aufgrund der begrenzten Frame-Anzahl dann den Verlauf Orange-Grün dargestellt. Im Gegensatz zu den in Aufgabe 17 erstellten Farbtransformationen habe ich hier eine exakt lineare Transformation einer Farbe in eine Andere dargestellt. Ich habe unterschiedliche Ansätze für die Transformation gewählt um auch verschiedene Möglichkeiten abzudecken. Die letzte, rechte, Spalte der farbigen Transformationsreihen zeigt die wildesten Kombinationen von Farbverläufen. Bei diesen habe ich nicht mehr auf die farblich passenden Reihen geachtet, sondern nur Versuche angestellt. Alle zuvor gezeigten farbigen Transformationsreihen können hier mittels klick auf die jeweilige Fläche durchgeschaltet werden. -interaktivität abgeschaltet-Aus den Farben habe ich hier nur die ästhetisch ansprechendsten ausgewählt und in den Player der Animation eingefügt. [Quelle: Eigenes Werk, Blautopf, Blaubeuren, Deutschland] Ein schönes Farbklima der Quelle des Flusses Blau welcher in die Donau mündet. [Quelle: WWW] Die Farben in diesem Bild sind überwältigend, deshalb habe ich es genommen um ein Farbklima zu erstellen. [Quelle: WWW] Wieder sehr mächtige, wenn auch weibliche Farben. Ergeben aber trotzdem ein schönes Farbklima. [Quelle: Eigenes Werk, Mallorca, Spanien] Bild einer Ziege mit sehr auffallenden Hörnern. [Quelle: WWW] Lustiges Bild eines Frosches, der einen Käfer reitet.